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Wiener Automaten Verbot steht

Wer hĂ€tte das gedacht. Das neue Jahr ist angebrochen und im Wiener Stadtgebiet gibt es fast keine Spielautomaten mehr. Viele Anbieter hatten ja angekĂŒndigt sich nicht an das Verbot der Stadtregierung zu halten, doch am Ende scheinen sie doch etwas Angst vor den Konsequenzen bekommen zu haben. Bis zu 20.000 Euro Strafe pro Spielautomat sind ja auch kein Pappenstiel und nicht gerade wenig.

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Vor allem ist es jedoch erstaunlich, dass sich Novoline an dieses Verbot gehalten hat. Das Unternehmen ist ja nicht nur der grĂ¶ĂŸte Anbieter von Spielautomatenspielen in Österreich, sondern macht alleine in Wien zig Millionen damit. Es ist also ein entscheidender Einschnitt und wird am Ende sicherlich zu spĂŒren sein. Gerade wenn man denkt, dass damit auch das Spiel am Prater eingestellt wird. Dem Flagshipstore des Unternehmens, der sobald die laufenden Verfahren abgeschlossen sind eh zu einer Spielbank mit Vollkonzession umgewandelt werden soll.

Novoline bzw. die Novomatic AG hat aber nicht nur die Spielautomaten des eigenen Unternehmens bzw. der Tochtergesellschaften abgeschaltet, sondern auch Vertragspartner, die Novoline GerĂ€te betreiben, aufgefordert diese abzustellen und abzumelden. Ein Schritt, den man in der aktuellen Konsequenz so nicht erwartet hĂ€tte. Eigentlich hatte das Unternehmen ja angekĂŒndigt einfach weiter zu machen wie bisher und sich nicht von dem Verbot einschĂŒchtern zu lassen.

Wie geht es weiter mit den Spielautomaten in Wien

So ganz ist es aktuell schwer die Zukunft von Slots in Wien voraus zu sagen. Folgt man der Regierung, dann ist es natĂŒrlich klar. Die Automaten bleiben abgemeldet und werden langsam aus dem Stadtbild verschwinden. Außer die drei Spielbanken werden in Zukunft dann noch Spielautomaten und andere Casino Spiele anbieten. Um welche es sich ĂŒbrigens handelt ist auch noch nicht ganz klar. Aber vermutlich wird schon Novoline, und das Merkur bzw. CasinoBaden Konsortium die aktuell zugesprochenen Vollkonzessionen behalten.

Hört man jedoch auf einige Rechtsexperten und viele Automatenbetreiber, dann sieht die Sache nicht so einfach aus. Demzufolge hat die Stadt nĂ€mlich gar nicht das Recht Spielautomaten zu verbieten. Die dafĂŒr nötigen Lizenzen wurden nĂ€mlich vom Land ausgestellt und gelten mindestens noch fĂŒr einige Jahre, teilweise sogar unbegrenzt. Allerdings mĂŒssen hier nun Gerichte entscheiden welche Seite Recht oder Unrecht hat.

Sicher ist nur, dass Wien nicht ganz Automatenfrei bleiben wird. Ob die klassischen Spielcasinos bzw. Automatencasinos wiederkehren werden ist unklar. Einige haben ja auch noch nicht geschlossen. Jedoch handelt es sich dabei wirklich um kleine Fische. SpÀtestens wenn die Regierung mit den Razzien beginnt werden diese dann auch dicht gemacht. Und dann kann in Zukunft nur noch in den Spielbanken gezockt werden.

Schadensersatzforderungen möglich

Gut ausgehen dĂŒrfte die Sache aber auf jeden Fall fĂŒr Novoline oder besser gesagt den ganzen Novomatic Konzern. Dieses Unternehmen hat ja schon eine Vollkonzession erhalten und wird sobald ein Gericht ĂŒber den Einspruch der Casinos Austria entschieden haben diese auch Wahrnehmen. Das heißt der Flagshipstore am Prater wird zu einem Vollcasino ausgebaut.

Gleichzeitig sieht man sich aber auch im Recht, dass man weiterhin Automaten betreiben darf. Auf dieses hat man zwar verzichtet, um die kurzfristigen Strafzahlungen der Stadt zu umgehen. Jedoch heißt das nicht, dass man es einfach so akzeptiert hat. Hier sind noch mehrere Klagen und Gerichtsverfahren anhĂ€ngig. Unter anderem eine in der es um eine Schadensersatzforderung an die Stadt Wien geht.

So verlangt der Novomatic Konzern von der Stadt eine EntschĂ€digung in Höhe von 100 Millionen Euro. Eine zwar hohe Summe, aber durchaus angebracht wenn sich heraus stellt, dass die Stadt hier zu weit gegangen ist und dem Unternehmen sein Recht Slot Spiele anzubieten verweigert hat. Sollte Novoline damit Recht bekommen, dann ist damit zu rechnen, dass weitere Verfahren folgen werden und dieser ganze von der Politik angestoßene Prozess die Stadt mehrere Hundert Millionen Euro kosten kann.