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Zukunft der Ceasars Gruppe ungewiss

Das 2014 zu Ende geht und die Ceasars Gruppe immer noch in fast der gleichen Form besteht wie zu Beginn des Jahres, das haben viele Experten nicht für möglich gehalten. Zu hoch sind einfach die Schulden des Glücksspielriesen und zu ungeschickt hat die bisherige Führung agiert. Doch es ist nun passiert und auch wenn es in den letzten Tagen noch einmal eng geworden ist, scheint es zunächst einmal weiter zu gehen. Um dann aber für die Zukunft gerüstet zu sein, soll das Unternehmen in zwei Teile aufgespaltet werden.

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Bereits jetzt hat man ja das online Casino und online Poker Geschäft mit der Marke WSOP abgesplittet und in ein eigenes Unternehmen transferiert. Dieses ist auch soweit sehr profitabel. Alleine 2014 konnte so ein Gewinn von 160 Millionen Dollar gemacht werden. Das ist durchaus beachtlich wenn man sich die Größe anschaut. Aber natürlich doch noch viel zu wenig um den Mutterkonzern zu retten.

Geht es nach dem Willen der Geschäftsführung wird aber auch dieser nicht mehr lange bestehen bleiben. Diese plant nämlich mit den Gläubigern zusammen das Unternehmen aufzuspalten. Ein Teil soll im Besitz der Grundstücke und Immobilien bleiben und diese dann verwalten. Der andere Teil soll sich um das operative Geschäft kümmern.

Ist Splittung die Lösung für Ceasars?

Die Idee hinter der Teilung des Unternehmens ist nicht neu. Aber sie ist auch nicht von gestern. Es könnte wirklich der erste Schritt sein, um das Unternehmen doch noch in die Zukunft zu retten. Mit dem online Bereich hat es ja bereits funktioniert und es könnte auch hier klappen. Zweifel bleiben allerdings ob das aktuelle Management die richtigen sind für diese Aufgabe. Bisher sind diese ja nicht besonders mit klugen und langfristigen Entscheidungen aufgefallen, sondern eher damit wie sie ihre Boni erhöhen und das Überleben sichern.

Klar ist aber auch, dass Ceasars eigentlich nicht so schlecht da steht wie es scheint. Das einzige Problem des Unternehmens sind die hohen Schulden. Fast 30 Milliarden Dollar Schuldenlast drücken natürlich sehr stark. Alleine die Zinsen welche das Unternehmen bezahlen muss sind höher wie die Einnahmen vieler Konkurrenten. Doch die Schulden sind nun einmal da. Sie wurden gemacht um schnell zu expandieren und Aktien zurück zu kaufen.

Durch das Aufteilen könnte man einen Teil der Schuldenlast vom operativen Geschäft nehmen. Denn dieses funktioniert und läuft auch profitabel. Mit reduzierten Schulden könnte hier sogar Geld verdient werden. Gleichzeitig sind die meisten Schulden ja durch die Immobilien abgesichert. Doch für diese wird es aktuell kaum einen Käufer finden. Sollte also eine Rate nach der Aufteilung nicht mehr bezahlt werden können, dann kann man die Immobilienverwaltungsfirma sozusagen immer noch in die Pleite gehen lassen während man das lukrative Casino Geschäft einfach weiter betreibt.

Bringt das neue Jahr die Wende für die Ceasars Casinos?

Erst einmal müssen die Gläubiger und die Richter am Insolvenzgericht dieser Aufteilung zustimmen. Doch es ist davon auszugehen, dass dies auch alle tun werden. Schließlich gibt es kaum eine Alternative. Der Markt ist gesättigt und die Grundstücke bzw. Immobilien lassen sich nicht mehr in der Form an den Markt bringen, als das man da am Ende noch mit einem Plus raus gehen könnte.

So gesehen ist es der beste Schritt einfach weiter zu machen wie bisher und nur die Strategie zu verändern. Auf jeden Fall ist es der erste Schritt nun die Firma aufzuteilen. Es könnte auch der Anfang vom Ende sein, doch wahrscheinlicher ist schon, dass man damit den Weg zu einem Neuanfang geebnet hat. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall. Denn nicht nur die Spieler haben die vielen Marken und Casinos des Unternehmens mittlerweile ziemlich lieb gewonnen.